Illegale Fischreusen entdeckt

Die Wasserschutzpolizei von Fuerteventura hat kürzlich vier illegale Fischreusen in der Meerenge Estrecho de la Bocaina, zwischen Lanzarote und Fuerteventura, entdeckt. Die Reusen hatten einen Durchmesser von bis zu zweieinhalb Metern und waren damit überdimensional groß. Sie waren in einer Tiefe von rund 17 Metern etwa 250 Meter von der Küste entfernt verankert.
In dem Moment, als die Schutzpolizei die Reusen entdeckte und unschädlich machte, befreite sie zahlreiche noch lebende Fische, die sich in den Reusen verfangen hatten. Diese Art des Fischens wird in der Regel von Wilderern genutzt und ist ein schwerer Verstoß gegen das geltende Fischereirecht vom April 2003. Erschwerend kommt hinzu, dass nicht nur die Art und Weise illegal war, sondern auch der Ort. Die Meerenge gilt aufgrund ihrer Artenvielfalt als biologisch besonders wertvoll. Die Wilderer selbst konnten bislang nicht identifiziert werden.